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Moderne TV- oder andere Geräte der Heimelektronik haben keinen Ausschalter mehr, der das Gerät vom Netz trennt. Stattdessen gibt es den sogenannten “Standby-Betrieb”. Dabei werden alle Komponenten mit hohem Stromverbrauch ausgeschaltet und das Gerät geht in eine Art “Schlafmodus”. Der Energieverbrauch im Standby-Betrieb liegt nach Herstellerangaben meist im Bereich von 5-10 Watt.

Schön ist das nicht, schließlich soll ja Energiesparen dem Klima helfen und ein Kostenfaktor ist es auch. Wenn z.B. 5 Geräte ständig im Standbybetrieb herumstehen und jeweils 10 Watt aufnehmen, sind das im Jahr immerhin 438kWh und das entspricht ca. 80-90 Euro Stromkosten.

Und manchmal stimmt die Herstellerangabe auch nicht und das Gerät zieht im Standbymodus deutlich mehr Strom.

Also wie kann man überprüfen, ob die Angabe stimmt? Die Lösung heisst Stromverbrauchsmesser oder Energiekosten-Messgerät. Diese Geräte gibt es z.B. in Online-Shops ab 25 Euro. Die Überprüfung ist recht einfach: der Stromverbrauchsmesser wird in die Steckdose gesteckt und der Stecker des zu prüfenden Gerätes in die dafür vorgesehende Steckdose des Stromverbrauchsmessers.

Bei vielen Geräten mit Standby-Betrieb kann das durchaus eine lohnende Anschaffung sein. Vielleicht zieht man dann bei so manchem doch noch den Stecker.

Wer kennt das nicht: gerade ist die aktuelle Staffel der Lieblingsserie vorbei und man muss sich bis zur nächsten Staffel mindestens 6 Monate gedulden.

Aber das muss nicht so sein. Viele amerikanische Sender stellen die aktuellsten Folgen ihrer Serien online zum Ansehen bereit. So kann man aktuell auf abc.com die neueste Staffel von “Lost” sehen, die in Deutschland erst in einigen Monaten gesendet werden wird.

Leider funktioniert der Abruf nur, wenn man sich in USA aufhält und somit eine US-IP-Adresse hat. Wer allerdings - aus welchen Gründen auch immer - über VPN-Gateways mit Endpunkten in USA surft, für den dürfte das kein Hindernis sein.

Da haben die Programmierer wohl nicht richtig aufgepasst: wer zufällig zwischen 23:59 und 0:00 ein Video im Video-On-Demand Dienst von T-Online anschauen will, hat Pech gehabt. Das Angebot steht nur von 0:00 bis 23:59 zur Verfügung.

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Wie heise berichtet, hat sich Bill Gates am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos zum Thema Internet-Fernsehen geäußert. Er ist der Meinung, dass es spätestens in 5 Jahren zum Durchbruch kommt. Der Meinung bin ich schon länger ;-)

Die Anbieter schlafen auch nicht und stellen sich auch schon seit längerem darauf ein. Maxdome ist ein gutes Beispiel dafür: Fernsehinhalte werden zum Einzelabruf über das Internet angeboten.

Auch die öffentlich-rechtlichen Sender haben ordentlich Lobbyarbeit geleistet. Ergebnis war die GEZ-Gebühr auf PCs mit Internetzugang. Es wird zwar nur die Rundfunkgebühr berechnet, aber man hat schon mal den Fuß in der Tür und die Widerstände dürften geringer sein, wenn diese Gebühr erhöht wird. Spätestens in 5 Jahren …